Papstbesuch und Franziskusfest
Am Samstag, 24. 09. 2011 starteten wir um 8.45 Uhr mit einem Bus vom Eugen-Bolz-Platz in Rottenburg in Richtung Freiburg - mit dabei Schülerinnen, Lehrerinnen und Lehrer, Schwestern von St. Klara. Später stieg noch eine Ministrantengruppe aus Horb hinzu. Bei schönstem Reisewetter fuhren wir erwartungsvoll gespannt und gut gelaunt Richtung Süden.
Unser Plan war es, zunächst die Auftaktveranstaltung der Sießener Schwestern in Freiburg-Stegen zu besuchen. Die Schwestern hatten in diesem Jahr das Franziskusfest aus aktuellem Anlass kurzerhand nach Freiburg verlegt, um das Ganze mit dem Besuch des Papstes in Deutschland zu verbinden.
Gegen 11.00 Uhr kamen wir dort an.
700 Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer wurden von den Schwestern herzlich begrüßt und auf den Tag vorbereitet.
Das Motto der Schwestern für das diesjährige Franziskusfest lautete:
... das sich wunderbar ins Motto des Papstbesuches - "Wo Gott ist, da ist Zukunft" - einfügte.
Jede/r Teilnehmer/in erhielt bereits auf der Hinfahrt oder dann in Freiburg- Stegen eine weiße Kappe mit dieser Aufschrift. So konnte man bei den anschließenden Großveranstaltungen immer wieder leicht das "Sießener Potential" sehen.
Die nächste Station war ab 12.30 Uhr unser gemeinsamer Weg zum Münsterplatz.
Hier hatten wir nach strengen Sicherheitskontrollen das Privileg, zusammen mit vielen anderen, bei der Ankunft des Papstes mit dabei zu sein.
Auf Großleinwänden wurde das Ereignis auf den gesamten Platz übertragen.
Erzbischof Zollitsch begrüßte und begleitete den Papst durch den Tag.
Nach der Ankunft im Münster begab sich der Papst hinaus ins Freie zu den Gläubigen und bekundete seine Freude, hier im sonnigen Freiburg willkommener Gast zu sein.
Am Nachmittag ging es weiter zum Messegände, wo um 19.15 Uhr der Papst eintraf, um gemeinsam mit 30000 Menschen, vorwiegend jungen Menschen, eine Vigilfeier (vigilare, lat. = wachen) zu begehen.
Es war eine beeindruckende und bei zunehmender Dunkelheit immer intensiver werdende Veranstaltung.
Sowohl fetzig gespielte und sauber gesungene Songs, die mitrissen, als auch stille und besinnliche Minuten, bei denen Glaubenszeugnisse von Vertretern und Vertreterinnen verschiedener katholischer Jugendorganisationen ihren Platz hatten, waren spürbar wichtig.
Gegen 21.00 Uhr traten wir mitten durch das anschließend nicht zu vermeidende Verkehrschaos unseren Heimweg an und trafen um 23.30 Uhr wieder in Rottenburg ein.
Ich glaube, dass es ein Begegnungstag war, der jeden und jede verändert und bewegt zurück in den Alltag entließ.
An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an Frau Weitzenberg und Frau Doll für die Organisation der Fahrt.
Ebenfalls vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die verantwortungsbewusst, umsichtig und interessiert dabei waren. Es hat Freude gemacht, mit der Gruppe unterwegs zu sein.
P.S.: Wer noch einige bewegte Bilder und Interviews zum Ereignis sehen möchte, kann dies unter folgenden Links tun:
www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136

