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Die Vorsitzenden ...

Rabia Eksi
Beate Martin

 

... des Elternbeirates für die Mädchenrealschule, das Mädchenprogymnasium, die Beruflichen Gymnasien mit

34 ElternvertreterInnen für die Realschule
4   ElternvertreterInnen für die Offenen Klassen
22 ElternvertreterInnen für das Progymnasium
17 ElternvertreterInnen für das Berufliche Gymnasium

Frau Eksi:     elternbeirat@st.klara-rottenburg-nospam.de

Frau Martin:  elternbeirat.stv@st.klara-rottenburg.de

Grundsätzliches zum Elternbeirat in St. Klara

Elternbeirat – wir brauchen DICH!

Erziehung – kleines Wort, große Aufgabe, für viele! Denn in unserem Schulwesen sind neben der Schule auch die Eltern verantwortlich für die Bildung der Kinder und Jugendlichen. Als selbständige Partner, die ihre eigenen Vertreter wählen, können und sollen sie die Bildungsarbeit mitgestalten. Das ist nicht nur ein frommer Wunsch, sondern tatsächlich Gesetz: „Die Eltern haben das Recht und die Pflicht, an der schulischen Erziehung mitzuwirken…“ So erklärte Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer am 15.6.2011: "Wenn Eltern sich am Schulleben und in der Bildungspolitik gut beteiligen, können wir zusammen viel für die Kinder und Jugendlichen erreichen."

Wie funktioniert das? Die Eltern jeder Klasse wählen  ehrenamtliche Klassenelternvertreter, die dann zusammen den Elternbeirat der Schule bilden. Dieser ist ein Mittler zwischen Schülern und Eltern auf der einen und Schule und Lehrern auf der anderen Seite. Eltern können sich an ihn wenden, um Wünsche und Vorschläge anzusprechen. Der Elternbeirat versucht dann, diese bei der Schulleitung oder der Schulversammlung einzubringen. Gleichzeitig leitet er die Informationen seitens der Schule weiter und wird bei wichtigen Entscheidungen der Schule angehört und berücksichtigt. Ziel ist es, Verständnis und Kommunikation zwischen Eltern, Lehrern, Schule und Schülern zu verbessern.

Ganz konkret – was macht der Elternbeirat von St. Klara? Die 75 Mitglieder teilen sich folgende Arbeit auf: 

  • Mitorganisation und Mithilfe beim „Tag der offenen Tür“ in St. Klara
  • Organisation und Durchführung von Fortbildungen für Eltern und Elternbeiräte
  • Mitarbeit im Gesamtelternbeirat der Rottenburger Schulen
  • Mitarbeit im Gesamtelternbeirat der „Katholischen Freien Schulen“ in der Diözese Rottenburg-Stuttgart
  • Mitarbeit im Gremium der Elternbeiräte im Bereich der Ordensschulen Trägerverbund gGmbH
  • Mitarbeit in der Schulkonferenz der Schule St. Klara

Fazit: Das ist eine Menge Arbeit, die aber zu bewältigen ist, weil alle sich einbringen, Zeit opfern und mitmachen. Auch durch das große Engagement und die Unterstützung unserer Eltern ist vieles möglich, was sonst scheitern würde.

Aktionen des Elternbeirates

Assisifahrt des Elternbeirats 2016

von Martina Bock


4. Mai, 4:00 Uhr, Eugen-Bolz-Platz Rottenburg:

Pünktlich startet der Cityliner der Firma Edel mit 19 Reisenden in Richtung Assisi. Es ist noch dunkel, die Stimmung ist voller Vorfreude. Einige Teilnehmer sind 'Wiederholungstäter', andere freuen sich darauf, Assisi und die Wirkungs- und Gedenkstätten des Franziskus und der Klara zum ersten Mal zu erleben, die für uns von St Klara natürlich eine ganz besondere Bedeutung haben.


Während der Fahrt wird geschlummert, erzählt und gelacht. Zur großen Pause bei Como versorgt uns unser Busfahrer Michael (Duni) mit Kaffee aus der Bus-eigenen High-Tech-Kaffeemaschine. Einige Teilnehmerinnen haben selbst gemachte Snacks und Kuchen mitgebracht, so daß wir frisch gestärkt auf die restliche Reise gehen. Jeder Teilnehmer hat ein vorbereitetes Ringbuch mit vielen Informationen über Franziskus, Klara und die berühmten Bauwerke in Assisi erhalten so daß wir uns bereits ein wenig einlesen können.


Bei Ankunft in Assisi tönt das inzwischen gut geübte Lied 'pace e bene' durch den Bus. Die Sicht auf die Stadt ist zauberhaft, die Sonne scheint und wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit in der Casa del Bene. Die 'Neulinge' werden in die örtlichen Gegebenheiten eingewiesen, die schönen Zimmer werden bezogen und wir genießen im Anschluß gemeinsam das wundervolle Essen, das Herr Stollhof (Pädagogischer Geschäftsführer der Sießener Schulen gGmbH) routiniert und äußerst schmackhaft für uns vorbereitet hat.


Es werden die organisatorischen Dinge für den nächsten Tag besprochen und dann unternehmen wir noch einen Spaziergang in die Stadt, um nach der langen Fahrt und dem üppigen Mahl wieder in Bewegung zu kommen. Das mittelalterliche Flair der Stadt ist in der abendlichen Beleuchtung noch mal so schön und als wir St. Francesco erreichen, in dessen Krypta Franziskus begraben liegt, breiten sich die beleuchtete Stadt und die Ebene wunderschön vor unseren Augen aus.

Danach gehen die meisten schlafen, hat der Tag doch ziemlich früh angefangen ;)


Am Freitag nach dem Morgenlob gibt es ein leckeres und abwechslungsreiches Frühstück und dann geht’s auch schon los, den Berg hoch in die Stadt Assisi, dieses Mal bei Tageslicht. Es fällt auf, daß alles sehr gepflegt, teilweise neu und trotzdem stilecht mittelalterlich wirkt. Herr Stollhof ist nicht nur theologisch sondern auch kulturhistorisch eine nicht endende und teils sehr humorvolle Wissensquelle und so erfahren wir, daß Assisi auf einem Zusammenstoß zweier Kontinentalplatten liegt und daher nahezu regelmäßig von mal größeren mal kleineren Erdbeben heimgesucht wird (das letzte verheerende Beben war 1997). Die ständigen Wiederaufbaumaßnahmen erhalten den gepflegten Charakter der Stadt, doch so manches Lebens- oder historische Bauwerk wird eben auch zerstört.


Auf Umwegen um der zunehmenden Menschenmenge beim historischen Stadtfest zu entgehen erreichen wir den großen Platz unterhalb St. Francescos, auf dem auch die Pilger ankommen. Es ist gut zu erkennen, daß die gesamte Anlage aus drei einzelnen Kirchen besteht, die keinem einheitlichen Baustil zuzuordnen sind. Dank der Tagebücher finden wir uns gut zurecht und können die ganze Bandbreite der kunstvollen Fresken erkennen.


Nach einer ausgedehnten Mittagspause in der Stadt (die Herr Stollhof dazu benutzt die Einkaufsliste des Küchenteams abzuarbeiten ;) ) schließt sich eine kleine Stadtführung an, die uns zu einigen der wichtigsten Stätten mit Bezug zu Franziskus und Klara führen und uns darüber hinaus einen guten Überblick über die damalige Trennung von Unterstadt (Arbeiter, Kaufleute) und Oberstadt (hier lebt der Adel in Geschlechter-Türmen die dem Leben in einer Burg nachempfunden sind) verschafft.


Nach einem Besuch des kleinen Klosters San Damiano, in dem Klara gelebt hat, verbringen wir den Abend in und um die Casa del Bene, reichlich gesättigt mit unbeschreiblich leckerem gebratenem Fisch, Gemüse und Nachtisch.


Am Samstag erwartet uns nach dem Morgenlob ein volles (freiwilliges) Programm, beginnend mit der Kirche Santa Maria degli Angeli zu Füßen Assisis. Einige von uns nehmen den Weg zu Fuß auf sich, der Rest nimmt den Bus den wir aus Zeitgründen für die Rückfahrt benötigen. In der wundervollen riesigen Kirche steht mitten drin die kleine Kapelle namens Portiuncula aus dem 4. Jahrhundert, die Franziskus seinem Ruf folgend wieder aufgebaut hat und wo er auch gestorben ist. Es ist rührend und berührend, wie das alte, schlichte Kirchlein als Zeitzeuge inmitten der neuen Pracht ruht.


Auf dem Rückweg wird ein ausgiebiger Einkauf ermöglicht: im Supermarkt besorgen wir alles was uns zuhause an Assisi erinnern soll, von Limoncello über Olivenöl bis zu Käse und luftgetrockneter Salami ist alles dabei. Leider oder zum Glück hat sich unser Busfahrer geweigert, Fisch zu transportieren;)

Danach stoppen wir am Rosengarten des Züchters David Austin. Alle Rosen stehen in voller Blüte, es ist ein toller Anblick und ein Dufterlebnis und kaum jemand von uns kann widerstehen, eine Rose für zuhause mitzunehmen. So wird der Laderaum unseres Cityliners kurzerhand zum Gewächshaus umgenutzt.


Ein Teil der Gruppe genießt anschließend die Ruhe und Entspannung des großen Grundstücks um die Casa, andere fahren per Sammeltaxi zum Eremo delle Carceri, der Einsiedelei in die sich Franziskus immer wieder zurückgezogen hat, um in der Stille innere Einkehr zu halten.


Am späten Nachmittag ist geplant, sich den Umzug und das Schauspiel des mittelalterlichen Stadtfestes auf der Piazza anzuschauen. Ein plötzlicher Wolkenbruch mit Graupel lässt den Begriff 'wir kommen einander näher' in völlig neuem Licht erscheinen: dreireihig unter einer 60cm-Markise trotzen wir bestgelaunt dem Wetter. Mit italienischer Gelassenheit beginnt das Spektakel mit fast zweistündiger Verzögerung. Obwohl wir kein Wort verstehen konnten (dank Google haben wir zumindest den Hintergrund des Festes recherchieren können) war es wirklich ein Genuß, die kostümierten Teilnehmer und die südländische Art des Feierns zu betrachten.


Danach freuten wir uns auf das Abendessen. An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass es zu keiner Zeit Diskussionen oder Schwierigkeiten gab, die anfallenden Aufgaben wie kochen oder spülen zu verteilen. Immer gab es reichlich Meldungen und helfende Hände, alle haben mit angepackt, jeder und jede konnte nach jeweiligem Gusto beitragen und unterstützen wo immer es gebraucht wurde. Ebenso mussten wir niemals auf Einzelne warten, es ging niemand verloren, neue Bande sind entstanden (wie z.B. das 'September-Zimmer') und alte sind gestärkt oder wiederbelebt worden. So macht eine Gruppenreise Freude!


Dann hieß es bereits die Heimreise vorbereiten. Trotzdem wurde der Abend ausgiebig genossen, zu später Stunde wurden sogar noch Olivenkränze gebastelt, nicht zu vergessen die einzigartigen Witze, die uns bis heute sicherlich im Gedächtnis geblieben sind. Und noch immer gab es mitgebrachte Leckereien zu schlemmen, so daß Herr Neu‘s Pfefferbeißer uns für die Vesperpause auf der Heimfahrt geblieben sind.


Am Sonntag konnte Michael dann pünktlich mit vollgepacktem Laderaum (halb Rosen, halb Gepäck) und gutgelaunten Reisenden den Bus in Richtung Rottenburg starten. Der Blick aus dem Bus zurück auf die Mauern von Assisi ist nun ein anderer: vertrauter, dankbar und ein wenig wehmütig.

Obwohl wir von einem Stau zum nächsten gefahren sind und vor dem San Bernardino-Tunnel sogar eine lange Standzeit im Verkehr verbringen durften (es ist äußerst interessant aus der Höhe eines Busses zu beobachten wie sich Menschen im Stau die Zeit vertreiben) war die Stimmung im Bus auch dank der restlichen Pfefferbeißer durchweg gut und der bzw die eine oder andere konnte sogar durch ein Schläfchen die bevorstehende kurze Nacht etwas entschärfen.

Gegen 0:30 hieß es dann am Eugen-Bolz-Platz Abschied nehmen (eine Gruppe aus Empfingen hatten wir bereits vorher abgesetzt). Es war eine wundervolle Reise von der neben dem tollen Erlebnis mit einer tollen Gruppe sicherlich viele den einen oder anderen Impuls mitnehmen, der sowohl die Arbeit an und mit St. Klara als auch das tägliche Leben und Tun beeinflussen wird.


Pace e bene, Frieden und Heil.


Reise des Elternbeirats nach Assisi im Herbst 2014

 

Pace e bene, Frieden und Heil!

So tönte es Ende Oktober 2014 durch den Reisebus, als unsere 16-köpfige Gruppe von Elternvertreter/innen mit dem Schulleiter von St. Klara, Herrn Pflaum-Borsi, in Assisi einfuhren. Roland Neu hatte diese Reise für Mitglieder des Elternbeirats der Schule zu den Wurzeln des heiligen Franziskus und der Namenspatronin unserer Schule organisiert. Wir hatten uns von Freitag, 31.10. bis Dienstag, 04.11.2014 für vier Nächte in der schönen Casa del Bene der Sießener Schulen eingemietet. Herr Stollhoff, der pädagogische Geschäftsführer der Sießener Schulen, begrüßte uns mit einem italienischen drei Gänge- Menü, über das wir uns nach einer so langen Fahrt wahnsinnig freuten.

In den nächsten Tagen starteten wir jeweils mit einem geistlichen Impuls in den Tag. Anschließend machten wir uns auf die Spuren von Franziskus und Klara. Wir besichtigten verschiedene Kirchen und Orte, in denen Franziskus und Klara ihre Berufung empfingen und lebten. Herr Stollhoff gab uns dabei nicht nur Einblicke in die Geschichte der Beiden, sondern auch viele gute innere Impulse mit auf den Weg.

Die Casa del Bene ist ein Selbstversorgerhaus mit 9 Zimmern und Bädern und einem großen Speise- und Aufenthaltsraum. Das Haus liegt in einem wunderschönen 46.000 m² großen Grundstück am Rande der Altstadt von Assisi. In direkter Nachbarschaft grenzt es an San Damiano, wo Francesco seine Berufung erfahren hat und die Heilige Klara über 40 Jahre gelebt hat. Die große Wiese, der Olivengarten und Obstbäume laden zum Verweilen, Atemholen und Schauen, zu Begegnung und Gespräch, zum Alleinsein und zur inneren Einkehr, zu Arbeit und Spiel ein.

Bei strahlendem Sonnenschein hatten wir eine gute Gemeinschaft in der Reisegruppe und viel Spaß beim Singen, sich Austauschen und beim Kochen. Wir können nun verstehen, warum unsere Schulklassen so gerne in die Casa del Bene kommen. Ein Besuch, der bei jedem Spuren in der Seele hinterlassen hat. So sind wir dankbar wieder nach Hause gefahren.

Aber – wir kommen wieder !!! Die nächste Reise des Elternbeirats St. Klara wird von Donnerstag, 05. bis Sonntag, 08.05.2016 stattfinden.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Stollhof und bei Herrn Pflaum-Borsi. Sie haben es erreicht, dass die Reise bis heute für uns unvergessen bleibt.